Besuch aus dem Hessischen und blogfreie Tage

Die ersten Beschwerden laufen ein, nachdem es ein paar blogfreie Tage hatte. Es passiert halt eine Menge, viel ist zu tun und zu erledigen und so kommt es schon mal vor, dass nicht jeden Tag Zeit und Muße für Bildbearbeitung und Schreiberei bleibt.

Nachdem Anke am Montag seitens der Hebamme ein Stück mehr Ruhe verordnet wurde, sind wir dann des Dienstags erst zu ihr umgezogen. Mit viel Kind, aber nur mäßig viel Kegel. Die Doppelausstattungsvariante macht sich auf jeden Fall bezahlt. Marthas Nomadenleben soll ja nicht jedesmal in halbe Umzüge ausarten.

schicke tochter

Also hier ein Kinderwagen, da ein Kinderwagen, hier ein Schlafsack, da ein Schlafsack und so weiter.
Auf diesem Wege dann also auch noch mal ein oberherzliches Dankeschön an all die Eltern älteren Nachwuchses, die ihre Depots geräumt und uns so reichlich eingedeckt haben mit Babyutensilien aller Art!!!

Martha schläft hier wie dort gut. Es scheint ihr bei Anke genausogut zu gefallen wie hier am See. Wahrscheinlich ist sie in erster Linie einfach froh auf der Welt zu sein, auch wenn das manchmal schwer zu glauben ist, wenn man den Gesichtsausdruck zugrundelegt, den sie hat, wenn Hunger oder eben Verdauung ansteht.

Ansonsten ist sie aber nach wie vor ein langmütig freundliches kleines Wesen, welches uns dieser Tage vor allem dadurch besticht, dass sie mehr oder weniger alles was wir mit ihr anstellen klaglos mitmacht solange MamAnke Futter liefert und wir ihr ab und an ’ne frische Hose spendieren.

mit papa_jo

Und Wimpern hat sie. Der Welt schönste Wimpern, auch wenn das vermutlich alle Eltern von ihren Kleinen behaupten, die unsere hat sie und ich weiß auch woher!
Vom Vater, weil der hat sie von seiner Mutter geerbt und … nun hat sie eben Martha.

wimpern

Dann gab’s am Mittwoch gleich wieder Besuch. Diesmal aus dem Hessischen. Meine alte Freundin Kerstin verbrachte eine Woche Herbstferien mit Mann (Max) und Kindern (Paula und Luis … oder schreibt man den mit“o“??? … muss ich mal nachfragen!) in Berlin. Marthas Anwesenheit um dieses Datum war zwar noch nicht vorgesehen, aber getroffen hätten wir uns sowieso, also gibt es jetzt gleich zum Eingewöhnen einen Ausflug mit Kleinfamilie. Kerstin spendierte gleich einen weiteren Kumpel für Martha … bzw. in dem Fall eher eine Kumpeline.

eulenkumpel

Die Eule hat irgendwie eine Ähnlichkeit mit SpoongeBob, was wohl an der Körperform liegen könnte und sie ist einer anderen Eule sehr ähnlich, die auf einem Strampler prangt, der Martha von meiner Nichte Carolin geschenkt wurde. Was den Gesichtsausdruck betrifft ist die Gute allerdings vermutlich auch mit „Bernd dem Brot“ verwandt. Wie auch immer … farblich ergänzt sie Vincent trefflich und wir freuen uns sehr, dass Martha in den ersten vier Wochen ihrer Zeit schon derart viele dufte Kumpel an Land gezogen hat.

Im Zuge des Kleinfamilienausflugs gab’s dann auch gleich die nächste Premiere und die war ja schon seit einer Weile dringend notwendig! Kerstins Anhang wähnten wir im Kino in der Kulturbrauerei und dort steht ein PHOTOAUTOMAT !!

photoautomat

Die glücklichen Eltern sind ja schon Zeit ihrer Bekanntschaft absolute Aficionados, was diese alten Passbildmaschinen betrifft und verfügen inzwischen über ein reichlich gefülltes Archiv mit diesen unwiderstehlichen Schwarzweiss-Schnappschüssen. Sogar ein Memory-Spiel mit diesen Bildern gibt es seit Ankes Geburtstag, aber Martha fehlte noch und das ist nach gut drei Wochen eindeutig kein Zustand mehr gewesen … also:

premiere_automat

Da der Automat in der K_brauerei einen etwas seltsamen Ausschnitt wählt fehlt dann leider Kerstin auf den Bildern, aber das holen wir spätestens beim nächsten Besuch im nächsten Jahr nach! Wir haben’s immerhin probiert!

Ihre Sippe war, wie wir dann feststellen mussten einer falschen Zeitangabe in der Zitty zum Opfer gefallen und hat das Kino leider verpasst. Deshalb fanden wir sie in der, durchaus sehenswerten Ferienwohnung am Kollwitzplatz vor, als wir dort zum Kaffeetrinken, Kind stillen & wickeln einliefen.

Klärchens Ballhaus wurde von Seiten der Berlinbesucher dann auf den Folgetag verschoben und wir zogen alle miteinander zum Pizzaladen der Wahl in der Schönhauser weil’s zum Einen schick in der Nähe gelegen und zum Zweiten einfach furchtbar lecker ist.

due_forni

Die Italiener sind ja prinzipiell deutlich kinderfreundlich und obwohl die Treppe vor’m Etablissement eher kinderwagenfeindlich gestaltet ist, fügte sich nach deren Überwindung trotz „Prime Time“ und einem knackvollen Laden alles ganz wunderbar.

Es fand sich ein Platz für den Kinderwagen und der passende Tisch unter den Anarchisten.

Unsere langmütige Tochter ließ sich von der Wärme des Raums und dem allgemeinen Trubel wie immer überhaupt nicht stören und pennte sich eins.

@ duo forni

Pa und Sohn mussten sich zwischen grünweiss und rotweiss karierten Tischdecken erst mal aklimatisieren und die Müdigkeit des Großstadttags abschütteln …

vater_sohn

… während Ma und Tochter sichtlich amused die vielen Signets und Zeichnungen an den Wänden bewunderten und sich vom Ambiente gleich angetan zeigten.

mutter_tochter

Tochter Martha verfügt über einen weiteren nicht zu unterschätzenden Vorzug: Sie läßt sich herumreichen, fremdelt nicht und ist so auch mal problemlos für ein Weilchen in andere fürsorgliche Hände zu legen, wenn man z. B. mal auf’s Klo muss oder die Arme frei braucht, um in diesem (im wahrsten Sinne des Wortes) heißen Laden den zu dicken Pullover abzulegen. Paula macht das in diesem Falle schon ganz hervorragend. 🙂

paula_martha

Zweifelsohne schläft es sich aber bei Muttern immernoch am besten.

anke_martha

tochter

Zum Abend ging’s dann wieder in die heimische Wiege und ordentlich bemützt in einen verdienten erholsamen Schlaf. War ja auch ein langer Tag und so ein allererster authentischer Pizzaitaliener, ein Photoautomat, ein neuer Kumpel und so viel neue Menschen … das strengt schon alles ganz schön an!

herzallerliebst

Deshalb wurde am nächten Vormittag auch gleich noch ein Extraschläfchen nachgeschoben …

herzallerliebst

…was aber offenbar immer noch nicht ausreichend war, so dass beim anschließenden Photoshooting mit Mama die Gähnerei immer noch kein Ende nehmen wollte … hat aber auch was 🙂 und Vincent nahm es wie immer souverän. Hauptsache dem Martha-Kind geht’s wohl, dann ist auch das Wächterkrokodil zufrieden.

engel_mit_vincent

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