Zu Wasser, zu Land und in der Luft – 1. „Zu Wasser“

Es ist eine ganze Weile Zeit ins Land gezogen ohne Martha-Blog-Einträge. Das Leben ist angefüllt mit kleinen und großen Dingen und die letzten Wochen sind schon ganz schön dahin geflogen. Die Mußestunden des Abends am Rechner, das Aufdröseln des Erlebten sowie das Aussuchen und Bearbeiten der Bilder … all das hat leider wenig bis gar keine Zeit gefunden in den letzten Wochen.

Jetzt aber … endlich. Neues von Martha und den Tagen in diesem kalten langen Winter, der nun weit nach dem kalendarischen Frühlingsbeginn hoffentlich bald endgültig ein Einsehen hat und dem Frühling das Feld räumt.

Chronologisch müsste man woanders anfangen, aber der Testlauf des neuen Layouts, des Upload-Tools und der veränderten Benutzeroberfläche, auf der dieses hier entsteht, wurde mit den Babyschwimmbildern befüllt, also beginnt die Reise ins Martha-Universum diesmal im Wasser. Babyschwimmen war seit Januar angesagt … Totales Abenteuer das!

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Glücklicherweise hat sich unsere Vermutung, die wir schon beim Martha-Baden immer hatten, bestätigt. Unsere Tochter hat nichts gegen Wasser, eher im Gegenteil. Sie planscht gerne darin herum und kräht auch nicht, wenn sie mal was davon ins Gesicht bekommt oder ganz hinein getaucht wird.

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Gute Vorraussetzungen für’s Babyschwimmen, welches passenderweise dort stattfand, wo Martha angefangen hat, sich in die Welt zu leben: im Klinikum am Friedrichshain.

Abgesehen davon, dass es anfangs für die Kindsmutter ein bissel anstrengend war, weil Tochter beim Ausstieg aus dem Bade jedesmal heftig und lautstark über die Wiedererlangung der Schwerkraft und die damit verbundenen Begleitumstände Beschwerde führte, war das Ganze ein Riesenspaß. Und natürlich trifft man auch Menschen wieder, die einem im Babyzusammenhang schon mal begegnet sind. Lola war nebst Eltern am selben Tag beim Orthopäden, als Martha nebst Eltern sich dort zum Hüftwachstumskontrolltermin einzufinden hatte. Die Stadt so groß, die Welt so klein!

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Allerhand Utensilien und babykompatible Schwimmhilfen gab es dort und unser Favorit ist eindeutig der Schwimmtrainer, ein hinten offener Schwimmring mit Babyhalterung innen, dem die Kindsmutter seither beim Online-Auktionshaus hinterher hechtet, damit wir Martha im Sommer, wenn es denn dann noch mal Sommer wird in diesem Jahr, über’n See schippern können. Sie genießt das ziemlich und hat, zumindest momenteweise, auch schon den Zusammenhang zwischen heftigem Beinstrampeln und Vortrieb im nassen Element verinnerlicht.

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Das Post-Schwimmerlebnis-Kräh-Problem ließ sich im Übrigen dadurch eingrenzen, dass entweder Kindsvater oder Großmutter zugegen waren, um die Kindsmutter beim nachfolgenden Kindtrocknungs- und Umkleideprozess tatkräftig zu unterstützen. Ganz ohne Geschrei ging auch das nicht ab, aber es hat das Ganze schon deutlich entspannt.

Bei der Gelegenheit hat der Kindsvater auch gleich noch eine weitere Anekdote  produziert, indem er (voll des guten Willens natürlich) die Trocknung der Tochter mittels des dort vorhandenen Wandföhns vornehmen wollte, was per se keine so schlechte Idee gewesen wäre, hätte er das Kind langsam und behutsam an den Warmluftspender mit dem irren Sound gewöhnt. Stattdessen war das Kind nach überfallartigem („Guck mal Martha: Das ist Klasse … Ganz warm!!“ … und los geht’s!) Ganzkörperüberflug des warmen Luftstroms so was von „not amused“, dass Föhnen an sich vermutlich noch eine ganze Weile nicht Martha-kompatibel sein dürfte. Anfängerfehler halt.

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Freundlicherweise hat die Warmluftpanne nicht dazu geführt, dass Martha die Schwimmaktion im weiteren Verlauf rundheraus abgelehnt hat. Dazu macht das dann doch zu viel Spaß und jetzt freuen wir uns gemeinsam auf sommerliche Entenbegegnungen auf Augenhöhe im See.

taucht

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